Arzt des Bewegungsapparates, Schmerztherapeut

Schmerzmedizin und Rehabilitation

Prothetik und Orthetik

Der Begriff Orthopädische Rehabilitation wird einerseits dazu gebraucht, die Manifestation eines Leidens oder dessen Pathogenese dem Haltungs- und Bewegungsapparat zuzuordnen, andererseits um das therapeutische Vorgehen als Folgebehandlung nach einer akut-therapeutischen Phase zu definieren.

Der Begriff Rehabilitation unterstellt eine Beeinflussbarkeit der jeweils aktuellen Ausgangssituation innerhalb eines überschaubaren zeitlichen Rahmens. Im Hinblick auf die Chronizität der orthopädischen Leiden bedeutet das, dass mit diesem Begriff nur ein Abschnitt beschrieben wird. Es handelt sich um die koordinierte Anwendung therapeutischer Massnahmen wie Physikalische Therapie (Physiotherapie, Ergotherapie, usw.), Schulung des Patienten, Infiltrationen (Ultraschall kontrolliert), Medikamente, äussere technische Hilfen (wie Prothesen, Orthesen), für Probleme des Haltungs- und Bewegungsapparates in Folge von Krankheit, Trauma, Operationen, Missbildungen, nach neurologischen Erkrankungen, nach Amputationen jeder Ursache bei Menschen jeden Alters. Die Rehabilitation ist eine interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit.

Die Indikationsstellung der Rehabilitations-Massnahmen orientiert sich an der funktionellen Leistungsfähigkeit des Patienten. Nicht nur lokale Funktionseinbussen rechtfertigen den Einsatz dieser Mittel, sondern auch allgemeine körperliche Leistungseinbussen (siehe hierzu ICF Konzept).


Schmerzmedizin als Schwerpunkt der Praxis:  

- Schmerzspezialist der Swiss Pain Society (SPS) und Vorstandsmitglied 

- Mitglied der Swiss Society of Interventional Pain Medicine (SSIPM), Cadaver Course

- Interventional Pain Management, Lausanne

- Bloc nerveux périphériques. Anatomie, Université de Fribourg

- International Cadaver Workshop, US-Application in Regional Anaesthesia and Pain Medicine. Sektion für Klinisch-Funktionelle Anatomie, Medizinische Universität Innsbruck, Österreich

- Mitglied der European Pain Federation (EFIC), Certificate in Pain Medicine Knowledge, EFIC EDPM Prüfung, Europäische Diplom in Schmerztherapie 

- Basismodul Akupunktur. Assoziation Schweizer Ärztegesellschaften für Akupunktur (SACAM-ASA), Universität Bern

- Mobilisation des Neuro-Immunen Systems. Neuro-orthopädisches Institut (NOI), Zürich

- Intradermothérapie Appareil locomoteur et rachis (SSM), Centre Hospitalier Universitaire Vaudois (CHUV), Lausanne

- Medizinische Triggerpunkt und Dry Needling Therapeut (IMTT) A1 & A2


Die Praxis integriert auch Grundwissen in der Schmerzmedizin: 

- PrePaC = Prevention of Pain Chronification

- PEPra = Prävention und Schmerzmedizin im Praxisaltag 

Prävention und Schmerzmedizin Schmerzen beeinträchtigen die Lebensqualität und können bei akuten Schmerzen in seltenen Fallen einen kurzfristigen Einsatz von Opioiden notwendig machen, die auch ein Suchtpotential haben. Verschiedene Ursachen, Ausprägungen, Dauer sowie Kontext definieren den Schmerz. Das PEPra Modul Schmerzmedizin bietet Unterstützung beim Finden der geeigneten Therapie in der komplexen Ausgangslage.

Dr. med. Maximilien Jung
Muristrasse 38
3006 Bern

Tel. 031 972 70 75
Fax 031 972 70 76
Kontakt

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag, Donnerstag

09:00 - 12:00 - 14:00 - 18:00 

Mittwoch, Freitag

09:00 - 12:00

Datenschutz

Das totalrevidierte Datenschutzgesetz (DSG) und die Ausführungsbestimmungen in der neuen Datenschutzverordnung (DSV) und der neuen Verordnung über Datenschutzzertifizierungen (VDSZ) treten am 1. September 2023 in Kraft.

Die Personendaten die in unsere Arztpraxis bearbeitet werden gehören zur Kategorie der besonders schützenswerten Daten. Details über den Gesundheitszustand sind äusserst vertraulich und der Umgang mit diesen Daten geschieht entsprechend verantwortungsbewusst. Dabei wird insbesondere auch auf adäquate technische Installationen geachtet (siehe unter "Praxis").